Die Junge DWA im Landesverband

Erstes Treffen des Stammtischs Gießen 2022

Am 25.05.2022 traf sich nach langer Pause der Gießener Stammtisch der Jungen DWA in den Räumlichkeiten der Technischen Hochschule Mittelhessen. Nach einem kurzen Zusammenkommen und der Besprechung weiterer Stammtische klang der Abend im Biergarten Pits Pinte bei gutem Essen und kühlen Getränken aus. Der Abend bat viele spannende Diskussionsthemen und Einblicke in die Berufe und Erfahrungen der einzelnen Teilnehmer.

Es war allen eine große Freude, sich nach langer Zeit wieder in Präsenz treffen und austauschen zu können. Der nächste Stammtisch folgt bald!

Erster Kasseler JDWA-Stammtisch in Präsenz

Hallo zusammen!
Endlich ist es so weit! Wir haben unseren ersten Kasseler JDWA-Stammtisch in Präsenz!

Ihr seid herzlich zur Exkursion an die Stadtschleuse Kassel eingeladen!
Am Dienstag, den 17. Mai um 18 Uhr wird uns Herr Jordan von KASSELWASSER eine Führung geben, uns alles rund um die Planung und dazugehörige Herausforderungen berichten.
Gleichzeitig wird das WSV (Wasserstraßen- & Schifffahrtsamt) voraussichtlich eine Wehrinspektion durchführen.
Für alle, die im Anschluss noch in der Gruppe verweilen wollen, gibt es neben Getränken auf der Baustelle auch die Möglichkeit zu einer gemeinsamen Einkehr im nächsten Lokal.

Aufgrund einer begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Eure Anmeldung (kassel@junge-dwa.de).

Details findet Ihr hier.

Wir freuen uns über viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer!
Und rührt gerne die Werbetrommel in eurem Freundes- und Bekanntenkreis!

Schöne Grüße

Miriam Thelen & Alina Kosmützky

 

Die Edertalsperre im Visier - 3. Digitaler Stammtisch der Jungen DWA in Kassel

Am 28.10.2021 fand mit 17 Teilnehmenden, der mit Spannung erwartete, 3. Digitale Stammtisch der Jungen DWA Kassel statt, welcher thematisch ganz im Zeichen der nordhessischen Edertalsperre stand. Moderiert und fachlich eingeleitet wurde der Abend durch Alina Kosmützky, die Leiterin der Jungen DWA Kassel.

Anschließend präsentierte Thomas Lippel, Fachbereichsleiter im Bereich Wasserstraßen des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Weser unter dem Titel „Die Edertalsperre und die Schifffahrt auf der Oberweser“ einen interessanten Überblick über wasserbauliche, wirtschaftliche, technische sowie touristische Aspekte des Betriebs der Edertalsperre. Die Errichtung der Talsperre begann 1908 und war eines der teuersten wasserbaulichen Bauprojekte seiner Zeit. Mit einem Alter von mittlerweile mehr als 100 Jahren wird die Edertalsperre noch immer mit ihrer originären Technik betrieben und kontinuierlich in Stand gehalten. Die Bewirtschaftungsziele der Talsperre sind die Sicherstellung der Schifffahrt auf der Oberweser (Kiestransporte und Schwertransporte bis zu 300 Tonnen!), der Hochwasserschutz sowie die Energieerzeugung über zwei Kraftwerke. Durch Ablassen von Wasser aus der Edertalsperre findet eine Niedrigwasseraufhöhung der Oberweser zur Sicherstellung der Schifffahrt statt. Dadurch wird ganzjährlich in Hann. Münden ein Weser-Pegel von 120 cm garantiert. Schwertransporte können ggf. zusätzlich gestützt werden („künstliche Welle“). Im Hochwasserfall wird angestrebt, die Abgabe von 110 m³/s nicht überschreiten zu lassen. Die Mindestabgabe von 6 m³/s darf nur bei extremer Trockenheit unterschritten werden. Der Betrieb der Edertalsperre findet stets in einem Spannungsfeld mit der touristischen Nutzung des Edersees als Ferienregion statt. So wusste Herr Lippel auch über Kooperationen und Konflikte mit Fliegenfischern und Kanuten zu berichten, die von zu hohem oder zu niedrigem Abfluss beeinträchtigt werden. Aber auch der Natur- und Artenschutz spielt im biodiversen Nordhessen eine wichtige Rolle, da sich die Wasserabgabe beispielsweise auf Hechte während der Laichzeit auswirkt. Die thematische Vielfalt des sehr gelungenen Vortrags sorgte für Staunen und zahlreiche Nachfragen, wobei nachhaltig vermittelt werden konnte, dass die Zufriedenstellung aller Nutzungsinteressen in Verbund mit der Edertalsperre ein hohes Maß an Vermittlungsfähigkeit und Kompromissbereitschaft erfordert.

 

Ann-Kathrin Langefeld