DWA-Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland

Herzlich willkommen!

Terminplanung

Wir hoffen, dass der nächste Grundkurs für das Betriebspersonal von Kläranlagen (29.6.-3.7.2020) wie geplant stattfinden kann. Dieser Kurs ist ausgebucht.

Über die Terminverschiebungen aller anderen in den letzten Wochen abgesagten Kurse und Nachbarschaftsveranstaltungen werden wir Sie schnellstmöglich informieren. Die Planung erfolgt in Abstimmung mit Vorgaben der Länder bzw. des Bundes zu Versammlungen und Veranstaltungen. Z. Z. werden die ausstehenden Termine abgeglichen und wir werden Sie entsprechen informieren.

Erfahrungsaustausch (02.04.2020 DWA-Erfahrungsaustausch Werke bis 30.000 EW im Bereich der SGD Nord in Puderbach-Dernbach) wurde verschoben. Neuer Termin N.N.

Virtuelles DWA-Nachbarschaftstreffen 27.05.2020

Erstes virtuelles DWA-Nachbarschaftstreffen der Nachbarschaft 107, Landkreis Fulda

Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber (Regierungspräsidium Kassel) schaltet sich beim ersten virtuellen DWA-Nachbarschaftstreffen der Nachbarschaft 107, Landkreis Fulda, ein.

Sein Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen, die den systemrelevanten Bereich der Abwasserentsorgung sofort nach Beginn der Schutzmaßnahmen und Kontaktverbote schnell und äußerst umsichtig weitergeführt haben.

Regierungspräsident Klüber nutzte die Gelegenheit zur Diskussion über einige fachlichen Fragestellungen mit den Teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen der Kommunen, Verbände und Wasserbehörden. Unter Leitung von Otto Wilhelm Vicum gab es einen regen Erfahrungsaustausch der Kolleginnen und Kollegen zur aktuellen Situation, mögliche mittelfristige Strategien zum ordnungsgemäßen Betrieb der Kläranlagen wurden diskutiert.

#WirzeigenEinsatz

Ihre Videobotschaft aus dem Corona-Arbeitsalltag

Alle sind angesprochen

Ob Ingenieurin oder Abwassermeister, Fachkraft für Abwassertechnik oder Wasserbauerin – Sie alle halten die Wasserbranche am Laufen! Denn Sie wissen genau: Wasserbetriebe sind Teil der kritischen Infrastruktur. Wenn zum Beispiel die Abwasserentsorgung nicht funktioniert, hat die Gesellschaft ein Problem. Vielen Menschen ist jedoch gar nicht bewusst, was in Kläranlagen und Kanalbetrieben, aber auch in anderen Bereichen der Wasserwirtschaft geleistet wird, gerade jetzt.

Als Fachverband der deutschen Wasserwirtschaft möchten wir die Corona-Krise daher auch als Chance verstehen und auf die Relevanz wasserwirtschaftlicher Berufe aufmerksam machen.

Wir bitten Sie, in einem kurzen Video-Statement über Ihre Arbeit zu berichten. Was hat sich durch Corona geändert? Welche Probleme sind zu bewältigen? Wie ist die Resonanz auf den Einsatz?

Unter dem Hashtag #WirzeigenEinsatz werden die Videos auf Twitter, LinkedIn und hier zu sehen sein.

Hier können Sie die alle Videobotschaften sehen und erhalten mehr Information auf der Seite des DWA Bundesverbandes

 

Ulrike Höfken, Umweltministerin des Landes Rheinland-Pfalz, hat bereits ihr Statement dazu beigetragen.

Ihr Statement zu #WirzeigenEinsatz auf "youtube.com" finden Sie auch hier

Informationen zum neuen Coronavirus

Information der IHK Nordschwarzwald: Muster-Arbeitgeberbescheinigung zur Vorlage bei Verkehrskontrollen

Information der Unfallkassen-Berufsgenossenschaften

Die folgenden Hinweise beziehen sich auf Umgang mit der Gefährdung durch das Coronavirus SARS-CoV-2/COVID-19 bei Arbeiten in abwassertechnischen Anlagen.

Hier erfahren Sie mehr....

Informationen zum 4. Landesberufswettbewerb des DWA LV HRPS

Hier erfahren Sie mehr....

Video zum Berufswettbewerb

Aktuelles

So schädigen Medikamente die Umwelt

Medikamente sind für die menschliche und tierische Gesundheit unverzichtbar. Jedoch führen der hohe Verbrauch und der teilweise unkritische Umgang mit Arzneimitteln zu einer Zunahme von schädlichen und oft langlebigen Rückständen in der Umwelt.

In den Gewässern in Rheinland-Pfalz finden sich verschiedene Arzneimittelrückstände, deren Wirkungen auf den Menschen bisher noch wenig erforscht sind. Einige Forschungen haben jedoch ergeben, dass sich die Medikamentenrückstände negativ auf das Verhalten von Fischen auswirken. Dies kann weitreichende Folgen für unser Ökosystem haben, das auf einem sehr empfindlichen Gleichgewicht beruht.

Weitere Informationen sowie den Fernsehbericht aus der Landesschau Rheinland-Pfalz vom 14.01.2020 finden Sie in den nachfolgenden Links:

Filmbeitrag vom 14.01.2020

Informationen zu dem Bericht

Bundesregierung entwickelt erste Maßnahmen gegen Spurenstoff-Belastung

Neues ExpertInnengremium zur Bewertung von Spurenstoffen

Die Bundesregierung bereitet erste Maßnahmen vor, um Flüsse und Seen in Deutschland besser vor sogenannten Spurenstoffen zu schützen. Heute findet im BMU die erste Sitzung eines neuen ExpertInnengremiums statt, das künftig regelmäßig begutachten wird, wie gefährlich einzelne Spurenstoffe sind. Außerdem sollen Hersteller und gesellschaftliche Gruppen bei mehreren Runden Tischen zusammenkommen. In einer einjährigen Pilotphase sollen dort erste Maßnahmen entwickelt und testweise umgesetzt werden. Den Auftakt macht ein Runder Tisch zu Röntgenkontrastmitteln am 16. Dezember. Diese Mittel erschweren unter anderem die Trinkwassergewinnung.

Spurenstoffe sind Chemikalien, die zum Beispiel beim Einsatz von Arznei- oder Pflanzenschutzmitteln sowie Wasch- und Pflegemitteln entstehen. Diese Chemikalien lassen sich in Klärwerken kaum zurückhalten, weshalb sie häufig in die Umwelt gelangen. Schon in geringen Mengen können sie sich schädlich auf die Tier- und Pflanzenwelt in Gewässern auswirken. Da wo sie vorkommen, erschweren sie die Gewinnung von Trinkwasser.

Vor diesem Hintergrund hat das BMU einen Stakeholder-Dialog zur Erarbeitung einer Spurenstoff-Strategie gestartet. Die dabei beteiligten Verbände haben sich auf einen breiten Maßnahmenkatalog geeinigt, um die Umweltbelastung mit Spurenstoffen zu verringern. Dazu gehört auch die Einrichtung eines unabhängigen ExpertInnengremiums zur Bewertung von Spurenstoffen. Diese erfolgt anhand der im Stakeholder-Dialog erarbeiteten Bewertungskriterien. Dem Gremium gehören 15 Experten und Expertinnen aus Bundesbehörden, Bundesländern, Industrie, Umwelt- und Wasserverbänden an, sie treffen sich heute zu ihrer Auftaktsitzung, um auf Grundlage von Vorarbeiten des Umweltbundesamtes erste Spurenstoffe auf ihre Relevanz für die Gewässer zu bewerten.

Für ausgewählte, als relevant bewertete Spurenstoffe werden jetzt Minderungsmaßnahmen erarbeitet, die an den jeweiligen Quellen ansetzen. Dies passiert an Runden Tischen, die die Hersteller der Produkte verantworten, welche die Spurenstoffe verursachen. Als Erstes wird es um die Gruppe der Röntgenkontrastmittel gehen. Hierzu startet am 16. Dezember 2019 ein erster Runder Tisch in Bonn. Teilnehmen werden Industrievertreter, Vertreter aus dem Gesundheitssektor, der Wasserwirtschaft, der Umweltverbände und der Länder. Es ist vorgesehen, dass die Organisation und Moderation des Runden Tisches von den beteiligten Akteuren im Wechsel durchgeführt wird, so dass ein ausgewogener Prozess gewährleistet werden kann.

Röntgenkontrastmittel können durch den menschlichen Körper nicht aufgenommen werden und werden daher unverändert ausgeschieden. Kläranlagen können diese Substanzgruppe allerdings kaum zurückhalten. Dadurch gelangen diese Mittel auch in die Gewässer, wo sie lange verbleiben und häufig nachgewiesen werden. Die Gewinnung von Trinkwasser wird dadurch aufwendiger. Ziel ist es, durch Maßnahmen bei der Produktwahl, bei der Herstellung, der Anwendung sowie durch Maßnahmen nach der Anwendung, den Eintrag von Röntgenkontrastmitteln ins Abwasser zu reduzieren, damit diese nicht über aufwendige und kostenintensive Technologien nachträglich entfernt werden müssen.

Auch Arzneimittelwirkstoffe stehen im Fokus der Spurenstoffstrategie, da sie durch die gängigen Kläranlagen nur unzureichend zurückgehalten werden. Die Wirkstoffe gelangen entweder im Zuge der normalen Anwendung über menschliche Ausscheidungen durch das Abwassersystem in unsere Gewässer oder durch die falsche Entsorgung über Toilette und Spüle.

Alle beim Stakeholder-Dialog vereinbarten Maßnahmen werden in einer Pilotphase getestet und anschließend unabhängig evaluiert werden. Zur Organisation, fachlichen Begleitung und Evaluierung der Pilotphase sind das Fraunhofer ISI, die IKU GmbH und das Umweltbundesamt einbezogen.

Weitere Informationen
Im Stakeholder Dialog zur Spurenstoffstrategie des Bundes, hatten sich die beteiligten Stakeholder auf vielfältige Maßnahmen und Vorgehensweisen geeinigt und diese in einem Ergebnispapier dokumentiert: www.bmu.de/download/ergebnisse-der-phase-2-des-stakeholder-dialogs-spurenstoffstrategie-des-bundes/